|
|
Alle Gesteinsarten entstehen in der Erdkruste, dabei unterliegen sie verschiedensten Umwandlungen, zwei dieser Gesteinsarten sind Dolomite und Kalke. Aus diesen beiden Gesteinsarten entsteht eine von mehreren Marmorarten, es ist der Dolomitmarmor über dessen Eignung als Urnengrabstein näheres erläutert wird. Da ein Urnengrabstein ausschließlich für den Außenbereich verwendet wird ist die Eignung des Marmors nicht optimal. Der Marmor verträgt sich nicht mit Säuren, da die Säuren auch die Basis sind aus denen sein Grundstoff besteht, dies ist wie bereits erwähnt der Kalkstein. Aus diesem Grund würde der Urnengrabstein auf dem Friedhof schnell unansehnlich werden und verwittern. Konkret im Fall Urnengrabstein würde das Verwittern bedeuten, daß er fleckig und matt würde, der Urnengrabstein könnte sogar bemoosen. Eine andere Gesteinsart wird oftmals von Menschen mit Marmor verwechselt, dies sind die Gneise. Um einen Test durchzuführen, ob eine Eignung für einen Urnengrabstein vorliegt, verwendet man einfach verdünnte Säure, welche man auf das Gestein aufträgt, griffbereit für einen solchen Test ist oft die normale Zitronensäure, welche in jedem Haushalt zu finden ist. Marmor wird somit eigentlich nicht für einen Urnengrabstein verwendet, statt für einen Urnengrabstein beim Steinmetz, wird der Marmor gerne von Steinbildhauern verwendet, oftmals findet man Marmor auch auf Grund seiner Schönheit im Innenausbau repräsentativer Räume.
Marmor- ein Naturprodukt. Einen Grabstein aus Marmor anfertigen zu lassen ist nicht optimal. Da es sich hierbei und ein Naturprodukt handelt, würde der Mormor sehr schnell der Witterung zum Opfer fallen.