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Im europäischen Ausland verstärkt sich die Tendenz zur Kremierung zusehens, wobei nach der Kremierung nicht immer die Entscheidung für ein Urnengrabmal fällt, und wenn doch, dann nicht zwangsläufig mit einem Grabstein für das Urnengrab. Die Tendenz zur Kremierung wächst auch in Deutschland kontinuierlich an, jedes Jahr entscheiden sich ungefähr 1% mehr Hinterbliebene für eine Feuerbestattung. Immer häufiger werden Kremierungen in Nachbarländer verlegt, da hier andere Bestattungsarten erlaubt sind, als das deutsche Gesetz zuläßt. Doch das Urnengrabmal mit einem Grabstein für das Urnengrab hat in Deutschland Tradition, einen Urnengrabstein fertigt der Steinmetz, aber auch die Bestellung von einem Grabstein für ein Urnengrab im Internet gewinnt immer mehr Anhänger.
Bei einem Todesfall stellt sich sofort die Frage nach dem Grab. Immer mehr Angehörige eines Verstorbenen entscheiden sich heute für die Kremierung. Eine Zunahme von Urnenbestattungen hat verschiedene Gründe. Zunächst ist eine Feuerbestattung sowohl kostengünstiger als auch ökologischer, da der Kauf eines großen Grabes entfällt und die Särge nach strengen Richtlinien schadstofffrei sein müssen. Somit genügt schon eine Urnennische, wenn kein Grab gewünscht wird. Für immer mehr Menschen stellt sich auch die Frage nach der Grabpflege. Und diese erfordert einen geringeren Aufwand, da ein Urnengrab mit dem Stein abgedeckt ist. Zudem sind die Friedhofsflächen begrenzt. Doch nicht immer muss ein Grabstein dazu gehören. Auf vielen Urnengräbern steht lediglich ein schlichtes Holzkreuz mit Gravur. Das verringert zusätzlich die Kosten. Traditionell gehört in Deutschland aber meistens der vom Steinmetz angefertigte Grabstein. Ein neuer Trend bahnt sich dabei langsam seinen Weg: die Bestellung eines Urnengrabes über das Internet.